Die moderne Landwirtschaft ist nicht nur für gute Erträge, sondern auch im Zuge des Umweltschutzes immer präsenter. Nachhaltigkeit, gesunde Böden und artgerechte Viehzucht gehen mit moderner Landtechnik einher. Vom Hightech-Traktor, über den ausgeklügelten Melkroboter bis hin zum Einsatz von Drohnen ergeben moderne Technologien eine Synergie. Selbst die kleinsten elektronischen Geräte können den Unterschied ausmachen. Ein Blick in die Landtechnik verrät, dass technischen Finessen gefragt sind.

Hersteller und Zulieferer im Landmaschinenbau – moderne Technik im Hintergrund

Bevor technisch hochwertige Landmaschinen entstehen können, müssen spezielle Geräte zur Herstellung eingesetzt werden. Auch hier ist Modernität gefragt, um durch neueste Technologien bis ins Detail fehlerfreie Ware zu erzeugen. Sollten anfällige Bestandteile trotzdem defekt gehen, ist auch bei speziellen Zulieferern moderne Technik gefragt. Diese erstellen maßgeschneiderte Ersatzteile. Technisch hochwertige Wellen und Antriebe werden beispielsweise individuell durch eine Drehmaschine gedreht. Die beste Technik erstellt effizient und mit Qualität genau das Teil, was möglichst zeitnah benötigt wird.

Hightech im Agrarwesen

Auf landwirtschaftlichen Messen geht es um die neuesten und besten Hightech-Geräte. Beginnend bei kleinen Elektrowerkzeugen bis zu riesigen Landmaschinen wie dem Mähdrescher, Feldhäcksler oder Traktor. Angesagte Trends und neue Entwicklungen gibt es in jedem Bereich. Selbst Touchscreen hat sich längst in als Command Center durchgesetzt, um jeden Handgriff nicht nur intuitiv, sondern auch effizient zu gestalten. 400 PS sind keine Seltenheit mehr und die ausgeklügelte Luftfederung gehört zum guten Ton, um unebenes Gelände mit möglichst geringen Erschütterungen zu durchqueren. Auch im Bereich der Konnektivität entwickeln sich immer mehr Feinheiten. Wer anfängt seine Ausrüstung auf den neuesten Stand zu bringen, kann bald nicht mehr aufhören.

Wer nun allerdings denkt, dass Hightech nur im Inneren versteckt wird, der irrt. Besonders die eindrucksvollen Landmaschinen gehen immer mehr auf optische Entwicklung. Eine kastenhafte Bauform ist längst nicht mehr erwünscht. Der Hightech-Traktor von heute wirkt mächtig – beinahe sportlich und überzeugt durch ein auffälliges Design. Performance und öffentlicher Auftritt sind also in einer Schmiede und ergeben die technische Höchstform.

Immer mehr automatisierte Arbeitsweisen

Automatisierung und künstliche Intelligenz ziehen immer mehr in die Landwirtschaft ein. Ziel sind neben effizienter Arbeit und möglichst hohen Erträgen eine grüne Umweltbilanz. „Digital Farming“ ist ein Wettrennen mit der Zeit. Wer den Anschluss verpasst, wird es in Zukunft schwer haben.

Beispiele für moderne Landtechnik:

  • Drohnen: kartieren Felder und Stecken einen Rahmen
  • Düngung und Bewässerung: intelligente Steuerung nach Brauchbarkeit
  • Landmaschinen: autonomes Fahren dank digitalisierter Feldkarten
  • Zirkulärer Datenfluss: alle Daten bilden eine Einheit und informieren über Menge und nötige Produkte

Durch die digitalen Zusammenhänge lassen sich Pflanzenschutzmittel beispielsweise viel besser dosieren. Einerseits schont das die Umwelt und andererseits wird unnötiger Verbrauch verhindert. Auch die Aussaat lässt sich viel besser kontrollieren, was die Erntebeiträge steigert sowie Ernteverluste verringert.

Roboter im Gewächshaus und Acker sind aktuell die angestrebten Neuerungen. Wie klingt ein Roboter, der die Saat auswirft, sich jeden einzelnes Saatgut merkt und parallel dazu das Unkraut ganz ohne chemische Einwirkung entfernt? Optimierung ist das Wort der Zukunft: Automatisiert, schnell, einfach und sehr effizient. Der positive Effekt auf die Umwelt wird dabei fast zur Nebensache. Umso besser ist es, dass das eine mit dem anderen einhergeht und Nachhaltigkeit in der modernen Landwirtschaft einfach dazugehört. Landwirte sollten den Anschluss also nicht verpassen, immerhin werden umweltfreundliche Technologie großzügig gefördert.

Diese Maßnahmen klingen zwar einfach, sind es aber nicht. Entsprechend reagiert das Land und ermöglicht neue Studiengänge zur Hightech-Landwirtschaft. Unter den Schlagworten „Smart Farming“ oder „Präzisionslandwirtschaft“ wird der Umgang mit landwirtschaftlichen Hochtechnologien gelehrt. Pflanzenbau und Viehzucht steht eine moderne Entwicklung bevor.