Zunächst sollte hier einmal klar sein, dass der Hanfsamen nicht immer nur dem Anbau dient. Die Samen (Nussfrüchte) der Pflanze sind auch ein idealer Superfood. In Smoothies, Food-Bowls oder in einem Salat sprechen sie für ein vielfältiges Geschmackserlebnis und sorgen dafür, dass auch der Stoffwechsel angeregt wird. Ihr Anteil an hohen und wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen stärkt das Immunsystem und hilft mitunter auch beim Abnehmen. Wer jedoch privat gerne Cannabis anbauen möchte, sollte sich gut drüber informieren, denn es gibt wesentliche Unterschiede, was und was nicht erlaubt ist.

Hanfanbau in Österreich – THC bleibt außen vor

In Österreich ist es legal, Hanfsamen zu kultivieren und auch zu züchten. Wer allerdings die Absicht hat, dieses zu tun, muss klare Richtlinien erfüllen, um am Ende auch rechtlich abgesichert zu sein. Eines sollte jeder wissen, der Cannabis privat anbauen möchte, denn als Zierpflanze ist es kein Problem. Der in der Hanfpflanze berauschende Wirkstoff THC sitzt vor allem in den Blüten der Hanfpflanze. Im Rest der Pflanze befinden sich lediglich nur noch THC-Konzentrationen, welche so gering sind, dass sie nicht unter die gesetzliche Höchstmenge fallen. In Österreich liegt die Höchstmenge bei 0,3 Prozent.

Möchte man sich an der Pflanzenpracht im heimischen Garten erfreuen, muss man nur die Blütenbildung verhindern. Solange die Hanfpflanze keine Blüten bildet, kann kein THC geerntet und konsumiert werden. Somit drohen dann auch keine rechtlichen Konsequenzen.

Hanf anbauen – Blüten verhindern

Die Umsetzung zu einer blütenfreien Hanfpflanze gestaltet sich einfacher als es sich anhört. Um die Blüte zu verhindern müssen die Hanfsamen von Anfang an mit einer geeigneten Pflanzenlampe bestrahlt werden. Das sollte mindestens täglich 18 Stunden passieren. Das Licht der Lampe verwirrt den Biorhythmus der Pflanze. Die Pflanze erkennt dann nicht, wann die richtige Zeit gekommen ist, um einen Blütenstand zu forcieren.

Wer jedoch befürchtet, dass die Pflanze auch unter der Lampe zu blühen beginnt, sollte nach speziellen Hanfsamen Ausschau halten. Die Auswahl lässt kaum Wünsche offen. In guten Online-Shops gibt es Hanfsamen die so modifiziert sind, dass sie das ganze Jahr blühen und damit verboten sind. Es gibt aber auch Samen von Hanfsorten, die nur eingeschränkt blühen können. Setzt man nun eine solche Sorte in Verbindung der täglichen Bestrahlungsdauer ein, gestaltet sich das Risiko einer ungewollten Blütenbildung mehr als gering. Erscheinen dennoch auf der Pflanze Knospen können diese einfach abgeschnitten werden.

Hanfama – führend in Reinheit – Made in Austria

Unter Hanfama verbirgt sich der größte Hanfanbau im Herzen der Steiermark. Das Unternehmen verfügt dort über ein Glashaus mit einer Größe von 146.000 m² für die Produktion und kann sogar bis auf 200.000 m² erweitert werden. Auf die Gesamtanbaufläche gesehen ist es hier Europas größte Hanfproduktion in einem Glashaus.

Eng verknüpft ist die Entstehung von Hanfama mit der Geschichte Österreichs und den damit verbundenen führenden Pflanzenmarkt. In vierter Generation als Familienbetrieb seit dem Jahre 1890 geführt, greift Hanfama auf mehr als 100 Jahre Erfahrung im Anbau von Kräutern zurück. Heute dient dieses Wissen als Fundament der Produktion von Hanf und ist gleichzeitig auch die Wurzel des heute international geführten Unternehmens.

Bei den Arbeiten innerhalb der Produktionsanlage handelt es sich um umweltfreundliche Verfahren. Für die Hanfpflanzen wird Sonnenstrom und auch sonst werden nur wiederverwertbare Materialien verwendet. Ein gewissenhafter und nachhaltiger Umgang mit den vorhandenen Ressourcen sorgt dafür, dass die Erde der Pflanzen als auch 90 % des verbrauchten Wassers wiederverwendet werden kann.

Man hat es sich dort zur Aufgabe gemacht, den Kunden Zugang zu hochwertigen und qualitativen CBD aus biologisch kontrolliertem Anbau zu ermöglichen. „Made in Austria“ ist unser Credo. Dieses Credo erstreckt sich über den gesamten Produktionsprozess. Hanfama handelt hier stets aus Überzeugung und ist sich sicher, dass Hanf und ganz besonders seine wertvollen Inhaltsstoffe CBD eine wichtige Rolle spielen.

Das CBD-Öl von Hanfama wird durch eine schonende und moderne CO2-Extraktion gewonnen. Diese Extraktion garantiert eine einmalige Qualität des CBD-Öls und bewahrt unter anderem eine ganze Bandbreite an Cannabinoiden.

Als fortschrittlich und international agierendes Unternehmen steht im Mittelpunkt des Handelns die Qualität an erster Stelle. Die Glashäuser in der Steiermark gewähren aufgrund ihrer Größe optimale Bedingungen für Hanfpflanzen. In Kombination mit außergewöhnlichen Produktionsschritten, wird den Kunden CBD aus erster Hand in höchster Qualität geboten.

Die Zukunft des Hanfanbaus in Europa

In der Fachwelt ist man davon überzeugt, dass Hanf als Rohstoff und Nahrungsmittel für noch viele weitere Anwendungen in der Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden. Ein großer Vorteil ist, dass Hanf fast überall wächst und weder Herbizide noch Pestizide benötigt. Hier müssen lediglich nur die technischen Ernte-Voraussetzungen erfüllt werden. Selbst in Vorarlberg wo die Anbauflächen begrenzt sind, wird der Hanfanbau in den nächsten Jahren auch hier ausgeweitet. Vor zwei Jahren(2019) schloss man bereits mit heimischen Bauern Kooperationen, wodurch sich auch in diesem Teil von Österreich die Anbauflächen stetig vergrößern werden.

Europaweit und so auch in Österreich bietet Hanf die Chance für mehr Unabhängigkeit einer nachhaltigen Landwirtschaft und auch eine gewisse Unabhängigkeit bei den Lebensmittelimporten. Zudem kann Hanf auch in den ärmeren Regionen von Europa Arbeitsplätze schaffen. Bedingt durch die Weiterverarbeitung von Fasern und sonstigen Pflanzenteilen entstehen in der Industrie neue Wirtschaftszweige in den Bereichen Energie, Baustoffe, Textilien und vieles mehr.

Der Anbau von Hanf bringt wesentliche ökologische als auch ökonomische Vorteile mit sich.

  • Schneller Wuchs: Innerhalb von wenigen Monaten ist die Hanfpflanze so groß wie ein kleiner Baum.
  • Die Hanfpflanze ist recht anspruchslos und wächst quasi auf jeden Boden weltweit. Außerdem lockern die tiefen Wurzeln den verhärteten und ausgelaugten Boden auf.
  • Die Hanfpflanze ist gegen Schädlinge und Krankheiten resistent. Dadurch benötigt sie keine Pestizide. Das dichte und schnelle Wachstum der Pflanze verhindert Unkraut auf dem Anbaugebiet. Selbst bei der Ernte und der Verarbeitung sind Chemikalien ein Fremdwort.
  • Hanf benötigt auch relativ wenig Wasser, weil die Wurzeln tief und schnell in den Boden wachsen.

Rechtliche Lage zum Hanfanbau in Österreich

Vom Gesetz her wird in Österreich zwischen zwei verschiedenen Hanfsorten unterschieden. Auf der einen Seite gibt es den Nutzhanf mit einem geringen Anteil von Tetrahydrocannabinol (THC), welcher eine Rauschwirkung unterbindet. Derartige Sorten sind in Österreich zum Anbau zugelassen. Innerhalb Europas ist die Sortenwahl auf die zertifizierten und zugelassenen Sorten beschränkt.

Wiederzufinden im Sortenkatalog der EU. Im Nutzhanf steckt ein hoher Faseranteil, der für diese Gewinnung auch vorgesehen ist. Dieser Faseranteil eignet sich sehr gut für Dämmmaterial und der Stoffproduktion. Obligatorisch muss der Faserhanf auch den Behörden gemeldet werden.

Auf der anderen Seite gibt es einen Hanf mit einem hohen THC-Anteil. Bis zum Beginn der Blütephase ist der Anbau legal. Bis dahin gilt die Hanfpflanze als Zierpflanze. Illegal hingegen ist der Besitz von blühenden Pflanzen. Aus dem Harz der Blütenstände und aus der Blüte der weiblichen Pflanzen wird in der Regel Cannabis für Rauschzwecke gewonnen. In Österreich werden Rauschmittel als Suchtmittel eingestuft und aus diesem Grund ist der Erwerb, Erzeugnis, Besitz, Ein- und Ausfuhr sowie Beschaffung und Überlassung laut Suchtmittelgesetz (SMG) illegal.

Beim Anbau von Cannabis sorgt CBD für einen Boom

So ist es keine Überraschung, dass für den momentanen Boom hauptsächlich CBD verantwortlich ist. Die ganze Prozedur gelingt durch die Hintertür. Aufgrund der fehlenden „Novel-Food-Zulassung“ helfen sich Handel und Hersteller damit, die Erzeugnisse als Aromaprodukte zu bewerben und anzubieten.

Sehr viele Anwender profitieren davon, die CBD-Produkte vorbeugend einnehmen, ohne austherapiert zu sein. Dabei darf man nicht vergessen, dass CBD beruhigend und entzündungshemmend wirkt und somit das Leben und den Alltag positiv beeinflusst, was durch eine natürliche Stärkung des Immunsystems gelingt.