Wir leben in einer Zeit, in der stetig steigende Energiekosten schnell einmal zur Belastung werden können. Ob in den eigenen vier Wänden, im Büro oder dem Handwerks- oder landwirtschaftlichen Betrieb, überall da wo elektrisch betriebene Geräte wichtige Aufgaben erfüllen, läuft der Stromzähler beständig vor sich hin und die Energiekosten wollen bezahlt werden. Doch so manches Mal bergen diese Energiekosten immense Einsparmöglichkeiten und diese gilt es zu finden und genau dafür gibt es den sogenannten Energiemesser.


Was ist ein Energiemesser?

Mit der Bezeichnung Energiemesser wird ein besonderes Messgerät bezeichnet, welches ähnlich eines Multimeters (ein Messgerät für die Messung der elektrischen Spannung) für die Ermittlung des tatsächlichen Stromverbrauchs von elektrischen Geräten konzipiert wurde. Zudem bieten Energiemesser in Zeiten stetig steigender Energiekosten die Möglichkeit, den Energieverbrauch positiv zu beeinflussen, indem unnötig energieintensive Geräte ermittelt werden können. Der Energiemesser ist somit:

  • Ein spezielles Messgerät für die Ermittlung des tatsächlichen Stromverbrauchs.
  • Ein wichtiges Hilfsmittel für die Optimierung / Reduktion des Stromverbrauchs.
  • Ein Messgerät mit dem ungewöhnlich hohe Energieverbräuche ermittelt werden können.

Der Energiemesser ist in der heutigen Zeit ein vielseitig einsetzbares und nützliches Werkzeug aus dem Segment der Messtechnik, das allem voran im Zuge einer Energieverbrauchsoptimierung enorme Vorteile ermöglichen kann. Dank einer effizienten Funktionsweise und einer selbst für Laien einfach umsetzbaren Bedienbarkeit ermöglicht der Energiemesser genau das, was er verspricht. Die Messung des Energieverbrauchs.

Funktionsweise | So wird der Energieverbrauch von Elektrogeräten gemessen?

Funktionsweise Energiemesser

Der Energiemesser zeigt exakt an, wie viel Strom verbraucht wird.
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Vielseitig nutzbar und unverzichtbar für einen optimalen und kostensparsamen Energieverbrauch. Es gibt viele Gründe die für den Einsatz eines Energiemessers sprechen und sie alle begründen sich auf der simplen und doch hoch effizienten Funktionsweise dieses Gerätes. Denn um mit einem Energie- oder Strommesser den tatsächlichen Stromverbrauch zu ermitteln braucht es weder teure Dienstleistungen von professionellem Dienstleistern noch ein ausgeprägtes Verständnis für technische Abläufe. Alles was nötig ist, ist der Energiemesser der zwischen Stromkreislauf und Endgerät angebracht wird und augenblicklich den tatsächlichen Energieverbrauch anzeigt.

Um also mit einem Energiemesser den Stromverbrauch zu ermitteln und somit womöglich überdurchschnittliche Verbrauchswerte oder gar defekte Geräte ausfindig machen zu können, muss man nur eines tun. Den Energiemesser in die Steckdose stecken und das zu überprüfende Gerät dann über den Steckdoseneinsatz des Energiemessers ans Stromnetz anzuschließen und schon kann die punkt genaue Messung des Stromverbrauchs beginnen.

Einsatzbereiche | Wo kommt der Energiemesser zum Einsatz?

Überall da, wo Elektrogeräte ans Stromnetz angeschlossen werden und somit ein Stromverbrauch erzeugt wird, kann der Energiemesser enorme wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Denn nicht umsonst nennt man dieses Gerät im Volksmund gerne auch „Energiekostenmessgerät“. Ermittelt der Energiemesser doch den tatsächlichen Stromverbrauch und zeigt somit nicht selten Einsparpotenzial auf. Mit nur wenigen Handgriffen kann man so:

  • Defekte Geräte mit einem hohen Stromverbrauch ermitteln.
  • Einsparpotenzial hinsichtlich des Stromverbrauchs / der Stromkosten ausmachen.

Die Einsatzbereiche sogenannter Energie- oder Energiekostenmesser sind weit gestreut. Vom Einsatz in den eigenen vier Wänden, über die Reduktion von Stromkosten im eigenen Betrieb bis hin zur Kostenkontrolle im landwirtschaftlich genutzten Betriebsumfeld. Überall da, wo Elektrogeräte zum Einsatz kommen, lohnt sich nicht selten der Einsatz eines solchen Messgerätes, denn nicht nur der Stromverbrauch an sich kann optimiert werden, wodurch die anfallenden Stromkosten gesenkt werden können. Nein auch eine Überprüfung der Abrechnungsgrundlagen kann mithilfe eines Energiemessers. Erfolgen, wodurch Fehlabrechnungen der Energiezuliefere entdeckt und die zu Unrecht erhobenen Umsätze rückgefordert werden können.

Energiemesser Typen – Welche Arten von Energiemessern gibt es?

Ursprünglich für den professionellen Einsatz und somit zur Ermittlung von übermäßigem Strombedarf von Geräten bis zu 3.800 Watt Leistung konzipiert, gab es lange Zeit keine nennenswerte Unterscheidung abseits der Messgenauigkeit der einzelnen Geräte. Heutzutage hingegen unterscheidet man Energiemesser nicht mehr allein anhand deren Messgenauigkeit, sondern allem voran auch an den messbaren Messbereichen also der maximalen Leistung des zu überprüfenden Geräts. So kam es, dass moderne Energiekostenmesser in drei Kategorien unterteilt werden. Diese sind:

  • Modelle zur Messung an Geräten bis zu 3.800 Watt Leistung
  • Modelle zur Messung an Geräten bis zu 2.000 Watt Leistung
  • Modelle zur dauerhaften Messung / zur Messung im Standby-Modus
  • Modelle zur Messung direkt an der Phase

Alle Arten von modernen Energiekostenmessern können somit einer der obigen Kategorien zugeteilt werden und offenbaren diese Unterteilung, wie alltäglich der Einsatz eines Energiemessers geworden ist. Wo einst nur hochpreisige Maschinen und Gerätschaften hinsichtlich deren Energieverbrauch überprüft wurden, so führte die Energiekostenentwicklung dazu, dass heutzutage selbst Fernseher und Ladegeräte nicht selten von Energiekostenmessern auf den Prüfstand gestellt werden, um so den Energieverbrauch zu reduzieren und sogenannte Stromfresser zu entlarven. Natürlich gilt es für den zuverlässigen Einsatz des Gerätes, den passenden Typus zu wählen und das anhand der Besonderheiten der einzelnen Arten.

Geräte zur Messung von mittelgroßen und großen Geräten | Für Geräte mit bis zu 3.800 Watt Leistung

Der mit Abstand am meist genutzte Typus des Energiemessers ist der sogenannte „Energiemesser für mittelgroße und große Geräte“. Bei dieser Variante handelt es sich um einen Bautyp, der Geräte mit einer Leistung von bis zu 3.800 Watt auf den Energieverbrauch hin analysieren kann und somit vielseitig nutzbar ist. Zumeist mit einer Untergrenze von lediglich einem Watt versehen können mit diesem Energiemessgerät mitunter folgende Geräte untersucht werden:

  • Waschmaschinen
  • Staubsauger
  • Kühlschränke und Kühltruhen
  • Elektrische Klimaanlagen

Man sieht, diese Art des Energiemessgeräts wurde vordergründig für die Analyse von größeren Geräten konzipiert. Jedoch ist der Einsatz nicht darauf begrenzt. Dank der geringen Untergrenze könne selbst Kleingeräte mit dem Messer für große und mittlere Geräte analysiert werden, hier kann es jedoch – abhängig von der Bauweise – zu Problemen mit der Verbindung des Geräts mit dem Messer kommen.

Geräte zur Messung von kleinen Geräten | Für Geräte bis 2.000 Watt Leistung

Eine weitere sehr oft genutzte Variante des Energiemessers ist der Energiemesser für kleine Geräte. Dieser Typus ist für Geräte mit einer Leistung bis zu 2.000 Watt ausgelegt und ermöglicht somit die problemfreie Stromverbrauchauswertung von allen haushaltsüblichen Kleinelektrogeräten wie auch gängiger Unterhaltungselektronik. Es lassen sich daher mitunter folgende Geräte mit diesem Bautyp untersuchen:

  • Fernseher
  • DVD und Videorekorder
  • Computer
  • Unterhaltungselektronik
  • Kleine Küchengeräte
  • Wecker

Lange Zeit galt der Energiemesser für kleine Geräte als die am häufigsten privat genutzten Energiemessgeräte. Durch steigende Energiekosten wurde es jedoch mehr und mehr wichtig, auch größere Geräte kompakt auf deren Energieverbrauch hin zu untersuchen, weswegen derartige Geräte heutzutage zumeist dann zum Einsatz kommen, wenn ein flexibler und einfacher Einsatz gewünscht ist. Denn Energiemessegeräte für kleine Elektrogeräte erfreuen sich dank eines sehr übersichtlichen Aufbaus einer sehr intuitiven und einfachen Bedienbarkeit.

Geräte zur Messung im Standby-Modus | Für alle Geräte mit Standby-Funktion

Eine vergleichsweise neue und dennoch längst überaus beliebte Variante des Energiemessgerätes ist das Gerät zur Messung im Standby-Modus oder zur Dauermessung. Bei diesen Modellen handelt es sich – abhängig von der Bauart – um Geräte für eine maximale Leistung von 2.000 bis 3.800 Watt, die speziell darauf ausgelegt sind, eine langfristige Überwachung des Stromverbrauchs oder (in manchen Fällen auch und) einer Ermittlung des Stromverbrauchs im Ruhemodus (Standby-Modus).

Allem voran für Unterhaltungselektronik aber auch im betrieblichen Umfeld überaus vielseitig nutzbar, gelten Energiemessgeräte mit Standby-Modus Messung längst zu den Top Produkten der vergangenen Jahre. Grund hierfür ist die simple Tatsache, dass mehr und mehr Geräte dauerhaft am Stromkreislauf angeschlossen sind und somit eine nicht unerhebliche Belastung für den Energieverbrauch darstellen können.

Geräte zur Messung direkt an der Phase

Der letzte Typus der Energiemessgeräte ist zumeist nur im professionellen Einsatz zu finden. Es handelt sich hierbei um Geräte die nicht in der Steckdose eingebracht werden, sondern direkt an die Stromphase angeschlossen werden und somit nicht zwingend den Verbrauch eines einzelnen Gerätes sondern vielmehr der an dieser Phase angeschlossenen Energiekreisläufe ermittelt. Da derartig ausführliche Analysen des Kilowattstundenverbrauchs für den privaten Nutzen kaum von Vorteil sind, findet man diese Art von Energiemessgeräten jedoch vergleichsweise selten vor und stellt diese Variante der Messgeräte eher eine wenig genutzte Unterart des Segments der Energiemessegeräte dar.

Kaufratgeber – darauf sollten Sie beim Kauf unbedingt achten!

Wofür auch immer ein Energiemesser benötigt wird, ob für die eigenen vier Wände, das Büro oder die Optimierung der Energiekosten im eigenen Betrieb. Bevor das erstbeste Modell gekauft wird, sollte man genau wissen welche Art von Messer man benötigt. An sich nicht schwer, zumindest wenn man wichtige Kaufkriterien beachtet und die Auswahl auf den eigenen Bedarf fokussiert trifft. Um Ihnen die Auswahl eines passenden Modells zu erleichtern, haben wir uns für sie auf die Suche nach den wichtigsten Aspekten rund um den perfekten Energiemesser gemacht und das sind sie. Die wichtigsten Kaufkriterien, die sie in jedem Fall beim Kauf beachten sollten.

Energiemesser Art | Welches Modell ist für den gewünschten Einsatz nötig?

Die erste Entscheidung, die sie treffen müssen, wenn sie sich einen Energiemesser zulegen, ist die Entscheidung für einen speziellen Energiemesser-Typus. Grundsätzlich bieten sich hierbei durchaus vielseitige Möglichkeiten. Da wären zum einen die klassischen Gerätearten und zum anderen wären da praktische Kombigeräte für die private Nutzung. Zur Wahl stehen somit:

  • Messer für Geräte mit einer maximalen Leistung von 3.800 Watt.
  • Messer für Geräte mit einer maximalen Leistung von 2.000 Watt.
  • Messer die direkt an der Phase angeschlossen werden.
  • Messer für die Dauermessung oder Messung im Standby-Modus.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Modelle für eine maximale Geräteleistung von bis zu 3.800 Watt universell einsetzbar sind. Denn in der Regel liegt die Mindestleistung bei einem Watt. Will man also von der Kaffeemaschine bis zur Waschmaschine alle Arten von Elektrogeräte überprüfen, so ist die Wahl eines Geräts mit einer maximalen Leistung von 3.800 Watt perfekt. Wer hingegen den Stromverbrauch im Standby-Modus überwachen will, der sollte ein Modell wählen, dass eine maximale Leistung von 2.000 Watt vorzuweisen hat und speziell auf die Überprüfung des Standby-Modus ausgelegt ist.

Unser Rat für eine leichte Entscheidung…
Überlegen sie sich bereits vorab, welche Geräte sie auf deren Stromverbrauch hin überprüfen wollen und wählen sie dann ein Gerät, das den Anforderungen der Geräte bzw. deren normaler Nutzung entspricht. So finden sie problemfrei und ganz ohne langwieriges Abwägen der Vor- und Nachteile den für sie passenden Energiemesser-Typus.

Display & Wertangaben | Wie vielseitig ist die Messung und Messanzeige?

Im nächsten Schritt gilt es, einerseits zu bedenken welche Messwerte für sie relevant sind und wie diese bestenfalls angezeigt werden können. Abhängig von Hersteller und Modell stehen hierbei zahlreiche Messwerte zur Auswahl. Denn nicht nur der eigentliche Verbrauch zum Beispiel in Form der verbrauchten Kilowattstunden kann relevant sein. Nein auch Werte wie eine direkte Kostenanzeige, eine Leistungsanzeige oder Referenzwerte können wichtig sein, wenn der Stromverbrauch bestmöglich ermittelt und ausgewertet werden soll.

Zu den womöglich relevanten Messwerten für ihre Energieverbrauchsermittlung könnten mitunter zählen:

  • Der Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh)
  • Die Leistungsaufnahme in Watt (Watt)
  • Die Spannung des Geräts (Volt)
  • Die Stromstärke (Ampere)
  • Die Frequenz des Stromnetzes (Hertz)
  • Die CO²-Bilanz des Geräts
  • Die Wirkleistung
  • Die Blindleistung (Var)
  • Die Scheinleistung (VA)

Um also das passende Modell zu finden, gilt es, direkt im Vorfeld zu entscheiden welche Messwerte von Bedeutung sind und wie diese angezeigt werden sollen. Achten Sie daher unbedingt auf die Herstellerangaben bezüglich des Messspektrums, wie auch die Gestaltung des Displays. Übrigens … LCD Displays gelten längst als Standard und beleuchtete Modelle sind auch keine Seltenheit. Doch diese verbrauchen natürlich mehr Energie, als unbeleuchtet. Wenn sie also gezielt Energiekosten reduzieren wollen, sollten sie nicht den nächsten Energiefresser ans Netz klemmen!

Gewicht & Handling |Wie komfortabel lässt sich die Messung ausführen?

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Gewicht des Messers wie auch dessen Handling. Denn was bringt schon das beste und umfangreichste Leistungsspektrum, wenn der Energiemesser weder gut in der Hand liegt noch einfach einzusetzen ist. Achten sie daher unbedingt auf:

  • Das Gewicht des Geräts.
  • Einen intuitiv verständlichen Funktionsaufbau.
  • Wichtige Herstellerhinweise zur Ablesung der Messergebnisse.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass gängige Modelle für den privaten Hausgebrauch nicht schwerer als 400 Gramm sein sollte und die grundsätzlichen Funktionen ohne lesen der Bedienanleitung abschätzbar sein sollten. Natürlich gilt dies nicht für besondere Geräte für einen speziellen Einsatz. Denn Geräte für die Messung an der Phase sind sicherlich nicht ganz so intuitiv nutzbar, wie klassische Handmessgeräte und auch spezielle Funktionen wie eine Verbrauchsprognose lassen sich nicht immer direkt erahnen. Grundsätzlich sollten sie jedoch schon mit einem Blick auf das Modell erahnen können, wie sie die Messung starten können, wo welche Werte ausgegeben werden und wie ein Zurücksetzen des Gerätes möglich ist.

Unser Tipp für den stressfreien Einsatz im Alltag …
Eine alte Faustregel besagt, dass eine simple und überschaubare Funktionsgestaltung die Leistung des Messers auf das Wesentliche fokussiert. Das bedeutet … je weniger Knöpfe und Einstellungsmöglichkeiten das Modell vorweist, umso einfacher ist das Handling im Alltag. Wenn sie sich also nicht groß mit der Bedienanleitung beschäftigen wollen, entscheiden sie sich einfach für ein Gerät mit den Basisfunktionen (Ein-/Ausschalter, Messstart, Reset). Diese Geräte ermitteln zuverlässige Werte und das ganz ohne Studium der Anleitung.

Sonderfunktionen & Extras |Soll es noch ein wenig mehr sein?

Zu guter Letzt sollten sie noch bedenken, dass der klassische Energiemesser genau das macht, was der Name bereits erahnen lässt. Er misst den Energieverbrauch. Wenn sie weitere Funktionen wünschen wie zum Beispiel eine Verbrauchsprognose, eine Vergleichsmessung mit mehreren Messungen oder zusätzliche Messwerte, sollten sie bereits bei der Auswahl des möglichen Modells darauf achten, dass dieses genau die gewünschten Funktionen enthält.

Energiemesser im Test – die beliebtesten Modelle im direkten Vergleich

Stetig steigende Energiekosten, zahlreiche Elektrogeräte, die beständig Strom verbrauchen und die Frage welches dieser Geräte nun unnötig viel Strom verbraucht und somit Energiekosten verursacht. Es gibt viele Gründe für die Anschaffung eines Energiemessers und beinahe ebenso viele Möglichkeiten diesen Kauf zu tätigen. Doch bei all der Auswahl an Herstellern und Modellen stellt sich schnell die Frage nach der Nutzbarkeit der einzelnen Geräte. Welche Energiemesser sind wirklich so gut, wie die Hersteller versprechen und mit welchem Gerät lassen sich Energieverschwender direkt entlarven? Wir haben uns für Sie auf die Suche nach den aktuell beliebtesten Modellen gemacht und diese in unserem nun folgenden Hoftechnik Test in einen direkten Vergleich gestellt.

Arendo Energiekostenmessgerät 3680W

Arendo Energiekostenmessgerät 3680W

Das erste Modell aus dem Segment der Energiekostenmesser, welches wir ihnen aufgrund der vielen positiven Bewertungen des Geräts wie auch dessen Leistungsumfang in unserem Vergleich näher vorstellen möchten, ist der 3680W Energiekostenmessgerät der Marke Arendo, welcher im gut sortierten Fachhandel wie auch online im Internet für einen durchschnittlichen Kaufpreis von rund 20,00 Euro erworben werden kann.

Bei diesem Energiekostenmesser handelt es sich um einen klassischen Energiemesser für kleine, mittelgroße und große Geräte bis zu 3.680 Watt Leistung, die zudem auch im Standby-Modus analysiert werden können. Mit dem Arendo Energiekostenmessgerät ist es somit grundsätzlich möglich, nahezu alle Arten von Elektrogeräten auf deren Energieverbrauch hin zu analysieren. Zudem verfügt das Gerät über eine Kostenanzeige, für die zwar zuvor eine exakte Eingabe des Stromtarifs nötig ist, die dann jedoch nicht nur den Verbrauch an sich ablesbar macht, sondern auch mögliche Kostenersparnisse oder eben den exakten Kostenverbrauch eines Gerätes. Abgerundet wird das Leistungsspektrum von einer Zeitanzeige, der praktischen Reset-Funktion, der Nutzbarkeit bis zu einer Seehöhe von 2.000 Metern und einer Messgenauigkeit von +/- 2%, was im Übrigen dem gängigen Standard dieses Preissegments entspricht.

Alles in allem bietet das Arendo Energiekostenmessgerät 3680W also einfach alles, was es braucht, um Stromfresser entlarven und den Stromverbrauch positiv beeinflussen zu können und da das Modell zudem mit einer mehrsprachigen Bedienungsanleitung geliefert wird, ist auch der erste Einsatz absolut problemfrei möglich. Wenig verwunderlich dass bereits mehrere Hundert zufriedene Kunden dieses Gerät als empfehlenswert bewerteten.

VorteileNachteile
  • Marke Arendo
  • Maximal messbare Leistung: 3680 W
  • Messgenauigkeit: ±2 %
  • Gewicht 200 g
  • Bis 2.000 Meter Seehöhe nutzbar
  • Inkl. Kostenanzeige
  • Inkl. Zeitanzeige
  • Inkl. Reset-Funktion
  • Mehrsprachige Bedienanleitung
  • Messung im Standby-Modus möglich
  • Kostenanzeige erfordert Tarifeingabe

 

ELV Energy Master Basis Energiekostenmessgerät

ELV Energy Master Basis Energiekostenmessgerät

Das zweite Energiemessermodell, welches wir ihnen aufgrund des gebotenen Leistungsspektrums wie auch der vielen positiven Produktbewertungen im Internet in unserem direkten Vergleich vorstellen möchten, ist das Energy Master Basis Energiekostenmessgerät der Marke ELV, welches im gut sortierten Fachhandel wie auch im Internet für einen durchschnittlichen Kaufpreis von 40,00 Euro erworben werden kann.

Bei diesem klassischen Energiemesser zeigt schon ein erster Blick, dass die Hersteller gesteigerten Wert auf Optik und Nutzbarkeit gelegt haben. Denn das Design ist stilvoll modern und ansprechend gestaltet und ermöglicht zudem eine einfache Bedienbarkeit. Alle wichtigen Daten werden übersichtlich auf dem beleuchteten Display dargestellt und auf Wunsch können verschiedenste Messwerte angezeigt werden. Zudem verfügt auch dieses Modell über eine Kostenanalyse, für die natürlich zunächst der Tarifsatz im Gerät hinterlegt werden muss. Große Besonderheit hierbei ist, dass mehr als ein Tarifsatz gespeichert werden kann. So lässt sich das Gerät problemfrei an mehreren Standorten einsetzen, ohne hierbei im Gerät gespeicherte Daten löschen oder verändern zu müssen. Zudem bietet dieses Gerät eine sogenannte Echteffektivmessung (auch TrueRMS genannt) was bedeutet das die Messergebnisse mit einer sehr guten Messgenauigkeit überzeugen. Jedoch verfügt das Modell über ein großes Manko. Die nicht angeführte maximal messbare Leistung … diese müsste direkt beim Hersteller angefragt werden, was abseits des privaten Einsatzes sicherlich als störend empfunden werden kann.

Alles in allem bietet die Firma ELV dennoch ein kompaktes und hochwertiges Gerät, das allen gängigen Anforderungen zu entsprechen weiß und mit seinem Funktionsumfang einen vielseitigen Einsatz problemfrei möglich macht. Wenig verwunderlich also, dass das Energy Master Basis Energiekostenmessgerät längst zu den beliebtesten Energiekostenmessern zählt.

VorteileNachteile
  • Marke ELV
  • Verbrauchsmessung ab 0,1 Watt
  • Inkl. Vergleichsanzeige (Min zu Max)
  • Inkl. Kosten- und Verbrauchsprognose Funktion
  • Beleuchtetes Display
  • Echteffektivmessung (TrueRMS)
  • Inkl. Kostenanzeige
  • Mehrere Stromtarife ein speicherbar
  • Keine Angabe zur maximal messbaren Leistung

 

Efergy e2 drahtloser Elektrizitätsmonitor

Efergy e2 drahtloser Elektrizitätsmonitor

Der letzte Energiemesser, welchen wir Ihnen aufgrund seiner Besonderheiten wie auch vielen positiven Bewertungen im Internet in unserem direkten Vergleich vorstellen möchten, ist der e2 drahtloser Elektrizitätsmonitor, der im gut sortierten Fachhandel wie auch im Internet für einen durchschnittlichen Kaufpreis von rund 70,00 Euro erworben werden kann.

Bei diesem besonderen Energiemesser handelt es sich um ein Modell das den Verbrauch an Kilowattstunden durch eine direkte Verbindung mit der Phase ermittelt. Das Modell ist somit perfekt für echte Profis und erfordert für die Inbetriebnahme ein gewisses handwerkliches Geschick und Erfahrung mit Elektroinstallationen. Hat man das Modell jedoch erst einmal mit der mitgelieferten Phasenklemme an die Phase angeschlossen erhält man hochpräzise Verbrauchswerte drahtlos an das übersichtlich gestaltete LCD Display, welches an einem leicht zugänglichen Standort befestigt oder (wahlweise) aufgestellt werden kann. Dank der direkten Verbindung zur Phase erhält man wichtige Informationen zum Verbrauch der Kilowattstunden und das je nach Anschlussart bezogen auf einzelne Geräte oder aber all jene Geräte, die mit dieser Phase verbunden sind. Zudem verfügt der Elektrizitätsmonitor über eine Exportfunktion der gesammelten Daten, die eine einfache Übertragung der Messwerte via USA auf einen Computer ermöglicht. Jedoch verfügt auch dieses Modell über ein Manko. Dieses ist in unseren Augen der Lieferumfang. Es wird nur eine Phasenklemme mitgeliefert, will man also den Verbrauch mehrerer Phasen ermitteln, so muss man dies entweder nacheinander tun, oder aber zusätzliche Klemmen nachkaufen.

Alles in allem bietet die Firma Efergy jedoch mit ihrem drahtlosen Elektrizitätsmonitor eine perfekte Möglichkeit den Verbrauch an Kilowattstunden in Echtzeit aufzuzeichnen und so selbst längerfristige Messungen nachweisbar und übersichtlich zu protokolieren. Benötigt man also genau diese direkte Messung an der Phase, ist der Elektrizitätsmonitor von Efergy sicherlich genau das, wonach man sucht.

VorteileNachteile
  • Marke Efergy
  • Zur Messung direkt an der Phase
  • Drahtloses Analysesystem
  • Exportfunktion für PC integriert
  • Übersichtliches LCD Display
  • Messung nur an der Phase möglich
  • Nur 1 Phasenklemme enthalten (weitere für den Zukauf verfügbar)

 

Unser Fazit | Dank Energiemesser lassen sich die Energiekosten spürbar senken!

Energiekosten senken

Dank eines Energiemessers, lassen sich Energiekosten senken!
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Ganz gleich ob nun im privaten oder beruflichen Umfeld, beständig umgeben uns elektrische Geräte, die den Alltag zwar spürbar erleichtern, zeitgleich aber auch Energiekosten verursachen. Manche dieser Geräte verursachen sogar mehr Kosten als nötig und das vollkommen unnötig. Denn wer mit einem Energiemesser den tatsächlichen Strombedarf ermittelt, der kann spürbare Einsparmaßnahmen ergreifen.

Ø Preis19,85€42,95€70,00€
MarkeArendoELVEfergy
Verbrauchsmessungab 0,1 Wattab 0,1 Wattab 0,1 Watt
messbare Leistung:bis 3680 Wattkeine Angabekeine Angabe
Kostenanzeige?jajanein

Die Anschaffung eines Energiemessers kann Energiekosten spürbar senken und das mit denkbar wenig aufwand. Einmal gekauft und ans Netz oder Gerät genommen, zeigt der Energiemesser den realen Energieverbrauch an und entlarvt damit jene Geräte und Leitungen, die ungewöhnlich oder unnötig viel Strom verbrauchen. Will man also beim Thema Energiekosten bares Geld einsparen, gilt es besser heute als Morgen einen hochwertigen und mit guter Messgenauigkeit versehenen Energiemesser anzuschaffen!

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