Ohrmarkenzange für Schafe, Rinder und Ziegen - Test

Um Haustiere und Nutztiere amtlich Kennzeichnen zu können werden Ohrmarken benötigt. Um die Ohrmarken an den Tieren zu markieren wird eine Ohrmarkenzange benötigt. In Deutschland muss bei Rindern und Büffeln eine Marke am rechten und am linken Ohr befestigt werden und seit 2005 gilt dies auch für Ziegen und Schafe. In der Regel werden die Ohrmarken mit der Ohrmarkenzange in den ersten Lebenstagen angebracht. Durch das Anbringen der Marken wird eine genaue Identifizierung und Herkunft der Tiere gewährleistet.
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Wie bekomme ich Ohrmarken?

Die Ohrmarken bekommt man von der beauftragten Organisation. In den meisten Fällen sind dies die Landeskontrollverbände (AMA), die auch die Milch-Leist-Prüfung bei Kühen durchführen. Um die Ohrmarken zu bekommen, muss im Vorjahr ein Antrag der ungefähren Anzahl der im darauffolgenden Jahr zu erwartenden Geburten gestellt werden. Entfernt werden darf die Ohrmarke erst nach der Schlachtung des Tieres. Zuständige Stelle in Österreich: Agrarmarkt Austria (AMA)

Lebendohrmarkennummer - Wieso haben Kühe Ohrmarken?

Kuh mit Ohrmarke
Kuh mit Ohrmarke
Seit dem 28. Oktober 1995 wird einem Rind eine Lebendohrmarkennummer als Identitätskennzeichen zugeteilt. Mehrheitlich geschieht das durch den Landwirt selbst, der mit Hilfe einer Ohrmarkenzange dem neugeborenen Kalb die Ohrmarken einzieht. Die Kennzeichnung bei Rindern muss innerhalb von sieben Tagen nach der Geburt erfolgen. Wird eine Ohrmarke verloren, muss unverzüglich eine Nachkennzeichnung vorgenommen werden.

Was kosten Ohrmarken?

Ohrmarken kosten im Schnitt ca. 2 bis 4 €, je nachdem in welcher Region man wohnt. In manchen Bundesländern werden die Kosten der Ohrmarken auch vom Land bezahlt. Ohrmarken mit einer Vorrichtung zur Entnahmen von Gewebeproben kosten im Schnitt zwischen 3,50 und 4 €.

In Österreich:

  • Pro ausgegebenem Ohrmarkenpaar: 2 Euro
  • Ohrmarken mit einer Vorrichtung für die Entnahme von Gewebsproben: 3,60 Euro
  • Pro nachbestellter Ohrmarke: 1,31 Euro
Quelle: www.usp.gv.at (Stand: 21.10.2015)

Was steht auf Ohrmarken?

Der Aufbau einer Ohrmarke:
DE/AT aa bbb cccccccc
EU-Land Tierart Nummer Bundesland Individuelle Nummer
 

Test: Ohrmarkenzangen Vergleich für Schafe, Rinder und Ziegen

In unserem Test/Vergleich haben wir die derzeit online verfügbaren Ohrmarkenzangen verglichen und ihre Vorteile hervorgehoben. In unserem Test würden wir als klaren Testsieger die Zange von ARNDT auswählen.

ARNDT Ohrmarkenzange Allflex Gewebeprobenzange

Die ARNDT Ohrmarkenzange Allflex Gewebeprobezange kann beim Einziehen der amtlichen Ohrmarke zeitgleich auch die Ohrgewebeprobe entnehmen und ist zudem auch noch robust und einfach in der Handhabung.
  • Vorteil: Zusatzfunktion: zeitgleiche Entnahme der Ohrgewebeprobe
(No Product With Id (Miss 2))

Primaflex-Ohrmarkenzang

Die Primaflex Ohrmarkenzange ermöglicht sekundenschnelles Einlegen der Ohrmarkierungen. Es muss nur die Zange zugedrückt werden und schon löst der spezielle Federmechanismus in der Zange die Marke aus, die Markierung ist durchgeführt. Diese Zange ist auch für Schweineohren geeignet.
  • Vorteil: einfache Handhabung

KERBL – AKO 2090 Primaflex-Ohrmarkenzange

Die Kerbl – AKO 2090 Primaflex ist für alle Tierarten geeignet und super einfach in der Handhabung. Neben der stabilen Bauweise ist diese Zange auch noch sehr leicht.
  • Vorteil: geringes Gewicht

(No Product With Id (Miss 2))

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